Tirol Atlas Archiv

tiroLexikon

^UP

Wappen von Tirol, Staat »Österreich«

<Wappen Abfaltersbach: Das Wappen der Gemeinde Abfaltersbach weist auf die Jahrhunderte währende Grenzlage und die verschiedenen Herren hin. Der Innicher Mohrenkopf steht für die Herrschaft des Stiftes, die Löwenflanke für jene der Görzer Grafen. Der Erlenzweig nimmt Bezug auf den Gemeindenamen, der "Erlenbach" bedeuten soll.
<Wappen Absam: Das Wappen der Gemeinde Absam zeigt eine Geige, welche an den Absamer Jakob Stainer erinnert, den berühmtesten Geigenbauer außerhalb Italiens. Das Frauenantlitz weist auf die Muttergotteserscheinung 1797 hin, infolge derer Absam zu einem der bedeutendsten Marienwallfahrtsorte Tirols geworden ist.
<Wappen Achenkirch: Das Wappen der Gemeinde Achenkirch nimmt Bezug auf den Ortsnamen. Es zeigt eine stilisierte Kirche vor einem die Seeache symbolisierenden Wellenband.
<Wappen Ainet: Das Ulrichskreuz im Zentrum des Wappens der Gemeinde Ainet steht für den Pfarrpatron, den Heiligen Ulrich. Die drei Farbfelder erinnern an die drei einst unabhängigen Gemeinden Ainet, Alkus und Gwabl, aus deren Zusammenlegung das heutige Ainet hervorgegangen ist.
<Wappen Aldrans: Das Wappen der Gemeinde Aldrans erinnert an eine Schenkungsurkunde als das früheste bekannte schriftliche Zeugnis des Gemeindenamens aus dem Jahre 1157. Die ein Seerosenblatt formende Adlerschwinge symbolisiert die Wappenfiguren der damals beteiligten Parteien, den Adler der Grafen von Andechs und die Seeblätter des beschenkten Klosters Tegernsee.
<Wappen Alpbach: Das Grün im Wappen der Gemeinde Alpbach spiegelt die Bedeutung der Landwirtschaft im Tal wider, während der silberne Bach auf den Bergbau vergangener Zeiten hinweist. Das Wappen könnte aber auch als Darstellung des Gemeindenamens gedeutet werden: ein klarer Gebirgsbach rauscht über eine grüne Almfläche.
<Wappen Amlach: Das Wappen von Amlach zeigt das Wahrzeichen der Gemeinde, den Lindenbaum.
<Wappen Ampass: Im Wappen der Gemeinde stehen die grünen Felder für das Grün des Tales, in dem Ampass liegt. Der silberne Mittelstreifen erinnert an die alte Salzstraße, die durch die Gemeinde führt. Im Zentrum ist das Wahrzeichen von Ampass, die Viertelsäule, abgebildet. Bei dieser Pestsäule handelt es sich um den bedeutendsten gotischen Bildstock in Nordtirol.
<Wappen Angath: Im Wappen der Gemeinde Angath deuten Farben und Seeblattmotiv die frühere Zugehörigkeit großer Teile Angaths zur Grundherrschaft des Stiftes Frauenchiemsee an. Die Ruder erinnern an die einstige Rolle als eine der Hauptländen der Tiroler Innschifffahrt.
<Wappen Angerberg: Seeblätter stilisierende Kleeblätter im Wappen der Gemeinde Angerberg erinnern an die einstige Grundherrschaft des Klosters Frauenchiemsee. Ihre ansteigende Anordnung spiegelt Name und Hanglage der Gemeinde wider.
<Wappen Anras: Im Wappen der Gemeinde Anras steht das Lamm für die einstige Zugehörigkeit zum fürstlichen Bistum des Hochstiftes Brixen. Das Wappen ist bereits vom Gericht Anras verwendet worden und später auf die Gemeinde übergegangen.
<Wappen Arzl i.P.: Die auf einem Berg aufsitzende, stilisierte Burg nimmt sowohl Bezug auf den Ortsnamen, der "kleine Burg" bedeutet, als auch auf die einstmals oberhalb von Arzl gelegene Wallburg.
<Wappen Aschau: Die im Blau schwimmende goldene Ente bezieht sich auf den vormals berühmten Wildentenbestand in Aschau. Der "Entenstein" erinnert heute noch daran.
<Wappen Assling: Zwei Sicheln im silber und rot längsgeteilten Schild zeigt das Wappen der Gemeinde Assling. Sie führt jenes eines Adelsgeschlechtes weiter, das hier bis in die frühe Neuzeit seinen Ansitz gehabt hat.
<Wappen Aurach b.K.: Im Wappen der Gemeinde Aurach stehen die gekreuzten Hauen für den schon im zweiten vorchristlichen Jahrtausend hier betriebenen Kupferbergbau. Diese überragt der Turm der Kirche zum heiligen Rupert.
<Wappen Außervillgraten: Das Wappen von Außervillgraten zeigt ein Ahornblatt in einem Taleinschnitt und setzt so den Gemeindenamen ins Bild. Das romanisch-deutsche Mischwort "Villgraten" bedeutet "Ahorntal".
<Wappen Axams: Lage und Name der Gemeinde Axams sind durch einen goldenen Berg im Wappen versinnbildlicht. Das Wort "Axams" ist keltischen Ursprungs und als "Ort auf der Höhe" zu deuten. Die blaue Blüte erinnert an den bis ins 19. Jahrhundert bedeutsamen Flachsanbau.
<Wappen Bach: Das blaue Wellenband mit den drei Fischen als Wappen der Gemeinde Bach symbolisiert gleichermaßen deren Namen wie den Fischreichtum des namengebenden Gewässers.
<Wappen Bad Häring: Die goldenen, gekreuzten Hämmer künden vom einstmaligen Braunkohlebergbau in der Gemeinde, während die blauen Kannen Bad Häring als Kurort ausweisen.
<Wappen Baumkirchen: Baum und Kirche im Wappen der Gemeinde Baumkirchen stellen deren Namen dar.
<Wappen Berwang: Der Bär auf der Wiese im Wappen von Berwang soll den Gemeindenamen wiedergeben. "Wang" bedeutet "Wiese".
<Wappen Biberwier: Im Wappen der Gemeinde Biberwier steht der Biber für den Gemeindenamen. Rad und gekreuzte Schlägel und Eisen in der Nabe weisen auf die hier einstmals bedeutsamen Wirtschaftszweige Transportwesen und Bergbau hin.
<Wappen Bichlbach: Das Wappen der Gemeinde Bichlbach zeigt den heiligen Josef, Patron der Handwerker und lehnt sich an das alte Zunftzeichen von Bichlbach an.
<Wappen Birgitz: Die grünen Stufen im Wappen symbolisieren das "Riesenstiege" genannte Terrassengelände in der Gemeinde Birgitz. Die keltische Fibel weist auf die umfangreichen vorchristlichen Siedlungsfunde im Gemeindegebiet hin.
<Wappen Brandberg: Brombeere und Berg im Wappen von Brandberg stellen den Namen der Gemeinde dar. "Brand-" ist von "Pram" abgeleitet, was "Brombeere" bedeutet.
<Wappen Brandenberg: Das Wappen der Gemeinde Brandenberg zeigt einen grünen Taleinschnitt, das Brandenberger Tal, in dem schwarz-silberne Querbalken die berühmte Brandenberger Triftklause symbolisieren. Durch diese ist einstmals aus den im Wappenhintergrund dargestellten, waldreichen Bergen Holz geschwemmt worden.
<Wappen Breitenbach a.I.: Im Wappen der Gemeinde findet sich der namensgebende Breitenbach wieder, dessen Reichtum an Fischen durch einen ebensolchen dargestellt wird.
<Wappen Breitenwang: Das Wappen der Gemeinde Breitenwang stellt ein Wiesenidyll dar und nimmt damit gewissermaßen Bezug auf den Ortsnamen, der "breite Wiese" bedeutet.
<Wappen Brixen i.Th.: Die Axtklinge im Wappen von Brixen im Thale weist auf einen Fund im Gemeindegebiet hin, der hier für die Bronzezeit die Anwesenheit von Menschen belegt.
<Wappen Brixlegg: Im Wappen der Gemeinde Brixlegg rauscht wie im Ort selbst der Alpbach zu Füßen der Berge. Sie symbolisieren den einst betriebenen Bergbau. Darüber steht der Tiroler Adler als Symbol der Landeszugehörigkeit.
<Wappen Bruck a.Z.: Im Wappen der Gemeinde Bruck am Ziller quert eine Straße das silberne Band des Flusses, der den grünen Talboden durchschneidet. Dieser zur Römerzeit und während des Hochmittelalters bestehende Flussübergang hat dem Ort seinen Namen gegeben.
<Wappen Buch i.T.: Die rot geblätterte Buche im Wappen von Buch bei Jenbach steht für den Namen der Gemeinde.
<Wappen Dölsach: Das Fragment einer korinthischen Säule im Wappen von Dölsach weist darauf hin, dass die einzige römische Stadt im Bundesland Tirol, das antike Arguntum, sich zum Teil auf Gemeindegebiet befunden hat.
<Wappen Ebbs: Der Pferdekopf im Wappen der Gemeinde Ebbs bezieht sich auf die Deutung des Ortsnamens, ursprünglich "Episas", als "am Rossbach". Dieser wird von einem Sparren beschirmt, der dem Wappen der Herren von Ebbs entnommen ist.
<Wappen Eben a.A.: Die blauen Felder im Wappen der Gemeinde Eben symbolisieren den Achensee, die schwarze Spitze die Berge. Die Darstellung der Notburga-Candele (= Kerzenhalter, Laterne) im Zentrum weist auf Grabstätte und Wallfahrtskirche der heiligen Notburga hin.
<Wappen Ehenbichl: Zinnenbekrönter grüner Turm und schwarze Hirschstange im Wappen der Gemeinde Ehenbichl stehen für die Feste Ehrenberg und den einstigen landesfürstlichen Tiergarten.
<Wappen Ehrwald: Die 26 grünen Dreiecke im Wappen von Ehrwald symbolisieren Wald, Teil des Gemeindenamens und wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde.
<Wappen Elbigenalp: Die Ulme auf der Anhöhe im Wappen von Elbigenalp stellt den Gemeindenamen dar, der "ulmige Alm" bedeutet.
<Wappen Ellbögen: Im Wappen von Ellbögen hält ein abgewinkelter Arm, der den Gemeindenamen darstellt, einen Schlüssel. Als Beizeichen des heiligen Petrus weist letzterer auf dessen Pfarrpatronanz hin.
<Wappen Ellmau: Das Motiv der Zacken im Wappen von Ellmau kann als das die Gemeinde umrahmende Kaisergebirge gedeutet werden. Es stammt aber ursprünglich von mittelalterlichen Grundherren der Gegend.
<Wappen Elmen: Die zwei Ulmenblätter im Wappen von Elmen stehen für den Gemeindenamen, der "Ulmen" bedeutet.
<Wappen Erl: Die Dornenkrone im Wappen der Gemeinde Erl weist auf die weithin bekannten Passionsspiele hin, die hier seit 1613 stattfinden.
<Wappen Faggen: Die drei Strahlen im Wappen der Gemeinde Faggen symbolisieren die einstmals in mehrere Arme aufgefächerte Mündung der Fagge in den Inn und gleichzeitig den romanischen Ortsnamen, der "Ort im Gebiet des Überschreitens eines in Arme geteilten Wassers" bedeuten soll.
<Wappen Fendels: Das schwarze, das Wappen von Fendels schräg teilende Feld weist auf die Hanglage der Gemeinde hin, während das rot-silberne Rautenmuster auf die Jahrhunderte währende Zugehörigkeit zur Grundherrschaft des Stiftes Stams Bezug nimmt, von dessen Wappen das Motiv entlehnt ist.
<Wappen Fieberbrunn: Der Brunnen im Wappen der Gemeinde Fieberbrunn symbolisiert den heilkräftigen Wasserspender, welcher der Sage nach der Gemeinde ihren Namen gegeben hat. Einstmals soll die Tiroler Landesfürstin Margarethe durch sein Wasser vom Fieber befreit worden sein.
<Wappen Finkenberg: Das Wappen der Gemeinde Finkenberg zeigt einen auf einem Berg stehenden Finken, womit der Gemeindename graphisch wiedergegeben wird.
<Wappen Fiss: Das Wappen von Fiss weist auf das in der Gemeinde herrschende günstige Klima hin. Die goldene Sonne steht für die Oberinntaler Sonnenterrasse, auf der gelegen in Fiss noch in großer Höhe Getreidebau betrieben worden ist, woran die goldenen Ähren erinnern.
<Wappen Flaurling: Das Wappen der Gemeinde Flaurling stellt einen Baumstamm spaltenden Riesen dar. Das Motiv entstammt dem Familienwappen des Humanisten Sigismund Ris. Dieser hat Flaurling, wo er fast ein halbes Jahrhundert als Pfarrer tätig gewesen ist, wertvolle Kulturdenkmäler hinterlassen.
<Wappen Fließ: Das Wappen der Gemeinde Fließ ist jenem der ersten bezeugten Besitzer von Burg Bidenegg nachempfunden. Die blaue Burgsilhouette scheint den Blick des Betrachters auf das Wappen zu sperren, gleichsam wie hier die militärhistorisch bedeutsame Talenge von Pontlatz das Inntal.
<Wappen Flirsch: Die gelben Krokusse im Wappen der Gemeinde Flirsch stehen für den Gemeindenamen, der "Frühlingswiese" bedeutet.
<Wappen Forchach: Ein silberner Föhrenzweig mit Zapfen im Wappen von Forchach gibt den Namen der Gemeinde wieder, der "Föhren" bedeutet.
<Wappen Fritzens: Das silberne Tongefäß im Wappen der Gemeinde Fritzens weist auf jene vorrömische Kultur hin, der die Gemeinde aufgrund zahlreicher Funde ihren Namen gegeben hat. Der schwarze Bär steht für den Bärenbach, der für den vorrömischen Gemeindenamen Pate gestanden ist. Fritzens bedeutet nämlich "Wildbach".
<Wappen Fulpmes: Der Amboss im Wappen von Fulpmes weist die Gemeinde als Zentrum der Stubaier Eisenverarbeitung aus.
<Wappen Fügen: Rübe und Hacke im Wappen der Gemeinde Fügen sind den Wappenschildern zweier Adelsfamilien entnommen. Diese haben für den einstigen Fügener Eisenbergbau eine wichtige Rolle gespielt.
<Wappen Fügenberg: Die Palmwedel auf dem Berg im Wappen der Gemeinde Fügenberg deuten auf die Lage der Gemeinde und die Wallfahrtskirche des heiligen Pankraz hin, dessen Beizeichen sie sind.
<Wappen Gaimberg: Die Gemeinde Gaimberg führt mit dem grünen Drachenkopf das Wappen eines im Spätmittelalter ausgestorbenen, ortsansässigen Adelsgeschlechtes weiter.
<Wappen Gallzein: Ein rotes Rind im Wappen von Gallzein zeugt von der Bedeutung der Viehzucht, während Schlägel und Eisen die Erinnerung an den einstmaligen Bergbau am Falkenstein wachhalten sollen.
<Wappen Galtür: Im Wappen der Gemeinde Galtür ist das Marienbildnis aus der Pfarr- und Wallfahrtskirche abgebildet.
<Wappen Gerlos: Der Vogel Greif im Wappen von Gerlos ist das Ergebnis der Verschmelzung von Tiroler und Salzburger Wappentier, Adler und Löwe. Er weist so auf die Grenzlage der Gemeinde, aber auch die Verbindung zum Erzbistum Salzburg hin.
<Wappen Gerlosberg: Der stilisierte Rinderkopf im Wappen der Gemeinde Gerlosberg trägt der heute noch andauernden Bedeutung der Viehzucht Rechnung, während der goldene Hintergrund auf den Goldbergbau vergangener Tage Bezug nimmt.
<Wappen Gnadenwald: Die grün-gezackte Gebirgssilhouette im Wappen von Gnadenwald kann zum einen als Hinweis auf die Lage der Gemeinde auf der Inntalterrasse am Fuße der steilaufragenden, schroffen Kalkberge gedeutet werden. Zum anderen nimmt es mit den Kreuzen und der Waldsilhouette Bezug auf den Ortsnamen.
<Wappen Going a.W.K.: Die silbernen Zacken im Wappen von Going symbolisieren die spektakulären Felsformationen des Wilden Kaisers, der im Norden über der Gemeinde thront und das Panorama prägt.
<Wappen Gramais: Ein aus dem Hintergrund hervorsteigender Stier im Wappen der Gemeinde Gramais stellt die Beweidung und spätere Besiedlung des Tales aus dem Imster Raum über das Gebirge hinweg dar.
<Wappen Gries a.B.: Die drei schwarzen Türme im Wappen der Gemeinde Gries am Brenner symbolisieren gleichermaßen die dreiteilige Befestigungsanlage Lueg wie die drei dem Gerichtsbezirk einst zugeordneten Riegate (=Vorläufer der Gemeinden) Nösslach, Vinaders und Ritten.
<Wappen Gries i.S.: Die silber-schwarzen Zacken im Wappen von Gries im Sellrain stellen den 3298 Meter hohen Lüsener Fernerkogel dar, der die Kulisse des Ortes dominiert.
<Wappen Grins: Das Wappen der Gemeinde Grins bildet das Wahrzeichen der Gemeinde ab. Die gotische Steinbrücke überspannt die Mühlbach-Schlucht, die den Ort teilt.
<Wappen Grinzens: Das Blätterwerk im Wappen der Gemeinde Grinzens steht für den aus vorrömischer Zeit stammenden Ortsnamen, der als "Gezweig" gedeutet wird.
<Wappen Grän: Die silberne Gams im Wappen von Grän verweist auf das einstige Recht der Bewohner, Gämsen jagen zu dürfen. Das ist sonst nur dem Adel vorbehalten gewesen. Der rote Baumstrunk deutet auf den Ortsnamen hin, der sich von "Geröne" (= Windwurf) herleitet.
<Wappen Gschnitz: Die neun, schwarz-silber gehaltenen Giebeldächer im Wappen der Gemeinde Gschnitz erinnern an die neun Urhöfe des Mittelalters, welche den Kern der Besiedlung gebildet haben. Das Rot in Kombination mit Weiß deuten auf deren landesfürstliche Gründer und Besitzer.
<Wappen Götzens: Die Gemeinde Götzens führt das Wappen eines im Mittelalter hier ansässigen Adelsgeschlechtes weiter. Es zeigt ein silbernes Eichhörnchen mit goldenem Zapfen.
<Wappen Haiming: Das Wappen von Haiming spiegelt den ambivalenten Charakter der Gemeinde wider. Ähren stehen für das traditionell landwirtschaftliche Element. Ein Zahnrad symbolisiert den industriell-gewerblichen Charakter des Gemeindeteiles Ötztal-Bahnhof.
<Wappen Hainzenberg: Der goldene Stern im Wappen der Gemeinde Hainzenberg weist als ein Beizeichen der Gottesmutter auf die Wallfahrtskirche Maria Rast hin. Das goldene Gebälk zeugt vom einstigen Goldbergbau, dessen Stollen noch heute die Berge rund um Hainzenberg durchziehen.
<Wappen Hall i.T.: Das Wappen der Stadt Hall zeigt ein Salzfass. Dieser Transportbehälter weist auf die Bedeutung der vormaligen Salzproduktion in Hall hin. Zwei gekrönte Löwen unterstreichen diese nochmals.
<Wappen Hart i.Z.: Die schwarze Kuppel im Wappen der Gemeinde Hart im Zillertal stellt einen Kohlemeiler dar, der auf die einst bedeutende Rolle der Holzkohleproduktion verweist. In diesem Zusammenhang können die Farben Rot und Gold gedeutet werden, die für Hitze, Glut und Feuer stehen.
<Wappen Hatting: Das Wappen der Gemeinde Hatting zeigt fünf blaue Wellen, welche die schicksalhafte Verknüpfung der Talbodengemeinde mit dem Inn symbolisieren. Daraus wachsen zwei Kleeblätter, die dem Wappen einer wichtigen Hattinger Grundherrschaft entnommen sind.
<Wappen Heinfels: Die schwarzen Zinnen im Wappen der Gemeinde weisen auf die Burg Heinfels hin, die für den Gemeindenamen Pate steht. Der goldene Löwe, Wappentier der Grafen von Görz, kündet von deren einstiger Herrschaft.
<Wappen Heiterwang: Die goldene Brennnessel im Wappen der Gemeinde Heiterwang nimmt Bezug auf den Ortsnamen, der "Brennnesselwiese" bedeutet. Welle und Fische stehen für den Heiterwanger See und dessen Fischreichtum.
<Wappen Hinterhornbach: Das Wappen der Gemeinde Hinterhornbach zeigt einen Bach hinter dem ein Widder mit mächtigem Gehörn hervorblickt. Damit nimmt es Bezug auf den Gemeindenamen und verweist darüberhinaus auf die einstige Bedeutung der Schafzucht.
<Wappen Hippach: Der Kirchtum als prägendes architektonische Element der Gemeinde findet im Wappen von Hippach ebenso Niederschlag wie zwei Bischofsstäbe, welche daran erinnern, dass von hier Bischöfe zweier Diözesen (Brixen und Salzburg) stammen.
<Wappen Hochfilzen: Turm und Schwert als Beizeichen der heiligen Barbara im Wappen der Gemeinde Hochfilzen sind Hinweise auf die Verehrung dieser Schutzpatronin der Bergleute und Soldaten sowie auf den Bergbau und Truppenübungsplatz in der Gemeinde.
<Wappen Holzgau: Der im Wappen von Holzgau querlaufende, stilisierte Ast, also ein Stück Holz, nimmt Bezug auf den Gemeindenamen.
<Wappen Hopfgarten i.B.: Das Wappen der Gemeinde Hopfgarten im Brixental zeigt den Patron der Pfarrkirche, den heiligen Leonhard.
<Wappen Hopfgarten i.D.: Hopfenblüten und -blatt im Wappen der Gemeinde Hopfgarten stehen für deren Namen.
<Wappen Häselgehr: Das Wappen der Gemeinde Häselgehr zeigt die Urne, aus der nach altem Brauch noch bis nach dem Zweiten Weltkrieg Lose für die Nutzungsrechte der Bergmähder gezogen worden sind.
<Wappen Höfen: Die blaue Flachsblüte im Wappen der Gemeinde Höfen weist auf den verschwundenen Flachsanbau hin, der stilisierte Hof auf den Gemeindenamen.
<Wappen Imst: Rot-weiß-roter Bindenschild und rotes Tatzenkreuz im Wappen der Gemeinde Imst können als Hinweise auf die Zugehörigkeit zum Haus Österreich bzw. Habsburg und die vormalige örtliche Grundherrschaft der Staufer gedeutet werden.
<Wappen Imsterberg: Das Tatzenkreuz im Wappen der Gemeinde Imsterberg zeugt von der mittelalterlichen stauferschen Grundherrschaft. Die blauen und silbernen Diagonalfelder symbolisieren die Wasserkraft des Inn, die in der Imsterau in elektrischen Strom umgewandelt wird.
<Wappen Innervillgraten: Das Wappen der Gemeinde erinnert an die Kolonisierung von Innervillgraten im Hochmittelalter. Der Vogel Greif steht für die Grafen Morit-Greifenstein und der Krummstab für das Kloster Innichen.
<Wappen Innsbruck: Das Wappen der Stadt Innsbruck zeigt den Blick auf eine Brücke aus der Vogelperspektive und nimmt somit den Ortsnamen als Motiv auf bzw. weist auf den Ursprung der Siedlung zurück.
<Wappen Inzing: Der Dreizack im Wappen der Gemeinde Inzing ist jenem eines hier einstmals ansässigen Adelsgeschlechtes entliehen. Die Tiroler Landesfarben erinnern an die besonderen Leistungen der örtlichen Schützen im Freiheitskampf 1809.
<Wappen Ischgl: Das Wappen der Gemeinde Ischgl bildet den hiesigen Pfarrpatron, den heiligen Nikolaus, ab.
<Wappen Iselsberg-Stronach: Die zinnenbekrönten Mauern im Wappen der Gemeinde Iselsberg-Stronach stellen die Burg Walchenstein dar, die Kuppe die Passhöhe über den Iselsberg nach Kärnten. Die das Wappen zweiteilende Farbgebung symbolisiert die Lage an der Landesgrenze.
<Wappen Itter: Burg und Richtschwert im Wappen der Gemeinde Itter gemahnen daran, dass von hier aus über Jahrhunderte die Hohe Gerichtsbarkeit, das heißt u.a. jene über Leib und Leben, ausgeübt worden ist.
<Wappen Jenbach: Sense und Zahnrad im Wappen der Gemeinde Jenbach weisen auf die Wirtschaft in Vergangenheit und Gegenwart, Schmiedewesen und Industrie, hin. Die schräglaufenden Wellen stellen die Keimzelle der Wirtschaft dar, den Kasbach. Dieser, im Unterlauf früher Innbach genannt, ist für den Gemeindenamen Pate gestanden.
<Wappen Jerzens: Der Bischofsstab im Wappen der Gemeinde Jerzens weist auf den in Tirol einmaligen Pfarrpatron hin, den heiligen Gotthard. Das grüne Feld unterstreicht die Bedeutung der Landwirtschaft. Der rot-silbern karierte Balken entstammt dem Wappen des Stiftes Stams, einer während des Mittelalters bedeutenden Grundherrschaft in der Gemeinde.
<Wappen Jochberg: Das aufwärts steigende Rind im Wappen der Gemeinde Jochberg deutet Höhenlage und einstige landwirtschaftliche Prägung der Gemeinde an und ist jenem einer einstmals in der Gegend ansässigen Adelsfamilie entlehnt.
<Wappen Jungholz: Die rote Schwinge des Tiroler Adlers im Wappen der Gemeinde Jungholz unterstreicht die Zugehörigkeit zum Land Tirol, mit dem es nur über einen Punkt verbunden ist. Der daraus hervorsprießende grüne Zweig symbolisiert den Gemeindenamen.
<Wappen Kaisers: Der Sennkessel, ein Werkzeug zur Käseerzeugung, im Wappen von Kaisers erinnert an die Jahrhunderte währende Bedeutung der Almwirtschaft als wirtschaftliche Basis der Gemeinde.
<Wappen Kals a.G.: Der Großglockner als höchster Berg Österreichs und Wahrzeichen von Kals, wird im Wappen der Gemeinde durch einen alle anderen weit überragenden Berg symbolisiert.
<Wappen Kaltenbach: Das Mühlrad im Wappen der Gemeinde Kaltenbach deutet auf die einst zahlreichen Mühlen entlang des Kaltenbaches hin. Dieser gab der Gemeinde auch ihren Namen und begegnet uns im Wappenbild in Gestalt dreier silberner Wellenlinien.
<Wappen Kappl: Das Wappen der Gemeinde Kappl führt mit der Darstellung einer Kapelle den Ursprung des Gemeindenamens bildlich vor Augen.
<Wappen Karres: Die silbern-schwarze Spitze im Wappen von Karres stellt den Tschirgant dar, an dessen Fuße sich die Gemeinde befindet. Schlägel und Eisen verweisen auf die Bergbauvergangenheit.
<Wappen Karrösten: Die drei roten Kugeln als Beizeichen des heiligen Nikolaus im Wappen der Gemeinde verweisen auf die ihm geweihte, erste Kirche von Karrösten.
<Wappen Kartitsch: Das Wappen der Gemeinde Kartitsch zeigt eine nach oben geöffnete Mondsichel und ist jenem des ältesten wappenführenden Adelsgeschlechtes hierorts nachempfunden.
<Wappen Kaunerberg: Eine flammende Sonne dominiert das Wappen der Gemeinde Kaunerberg und steht für die sonnige Lage, aber auch die Trockenheit. Letztere hat die Errichtung von Bewässerungskanälen notwendig gemacht, den Waalen. Diese werden durch den blauen Balken symbolisiert. Dessen schräger Verlauf steht für die Hang- und Höhenlage der Gemeinde.
<Wappen Kaunertal: Das Wappen der Gemeinde Kaunertal wird von zwei ineinander greifende Wogen in Blau und Silber bestimmt. Sie symbolisieren die Kraft des Wassers, die mittels eines Speicherkraftwerkes im Tal genutzt wird. Die Horngestalt des blauen Feldes weist auf das örtliche Steinwildvorkommen hin. Der goldene Stern als Beizeichen Mariens steht für die Wallfahrtskirche zu Kaltenbrunn.
<Wappen Kauns: Das zinnenbekrönte Mauerwerk im Wappen der Gemeinde Kauns deutet auf die Burg Berneck. Deren Herren haben einen Bären im Schild geführt, den die Gemeinde für sich übernommen hat. Dieser sitzt in einer "Mulde", was der Bedeutung des romanischen Gemeindenamens entspricht.
<Wappen Kematen i.T.: Das Wappen der Gemeinde Kematen mit den zwei Steinbockhörnern ist von jenem eines im Mittelalter bedeutenden örtlichen Adelsgeschlechtes abgeleitet.
<Wappen Kirchberg i.T.: Die Darstellung einer Kirche auf einem Hügel im Wappen von Kirchberg in Tirol gibt den Namen der Gemeinde bildlich wieder.
<Wappen Kirchbichl: Im Wappen der Gemeinde weisen drei Boote auf die einstmals durch eine Werft gegebene Bedeutung von Kirchbichl für die Innschifffahrt hin. Zwei schwarze Schlote künden von der bis ins 19. Jahrhundert zurückreichenden Tradition als Industriestandort.
<Wappen Kirchdorf i.T.: Das Wappen der Gemeinde Kirchdorf in Tirol nimmt Bezug auf den Ortsnamen und zeigt die typischen Aufsätze von Kirchturmspitzen, Kreuz und Wetterhahn. Es kann auch als Hinweis auf die beiden Pfarrkirchen gesehen werden. St. Stephan (Kirchdorf) sitzt ein Hahn, St. Barbara (Erpfendorf) ein Kreuz auf.
<Wappen Kitzbühel: Im Wappen der Stadt Kitzbühel steigt eine Gämse auf einen Hügel. Damit wird der Name der Gemeinde bildlich dargestellt.
<Wappen Kolsass: Das Wappen der Gemeinde Kolsass zeigt zwei ineinander verschlungene Drachenköpfe. Diese sind ursprünglich von einem hier einst ansässigen Ritter als Motiv verwendet worden.
<Wappen Kolsassberg: Das Wappen der Gemeinde Kolsassberg zeigt zwei ineinander verschlungene Drachenköpfe, die Wappenfiguren von Kolsass, über stilisierten Bergen. So wird Lage und Name der Gemeinde dargestellt.
<Wappen Kramsach: Die Wellenbänder im Wappen der Gemeinde Kramsach stellen die Brandenberger Ache dar, der Zaun den Holzrechen der einst größten Holztrift Tirols. Blau und Gold sind die Farben der Begründer des örtlichen Messingwerkes Achenrain.
<Wappen Kufstein: Das auf einem stilisierten Berg stehende Fass, die Kufe, im Wappen von Kufstein weist auf den Namen der Stadt hin. Als alter Transportbehälter für Salz ist es auch Hinweis auf die frühere Bedeutung des Handels mit dem "weißen Gold".
<Wappen Kundl: Das Wappen der Gemeinde Kundl mit seinem roten Einhorn und den drei goldenen Sternen im blauen Feld hat jenes eines örtlichen Adelsgeschlechtes zum Vorbild.
<Wappen Kössen: Die Seeblätter im Wappen der Gemeinde Kössen entstammen jenem des bayerischen Stiftes Frauenchiemsee, welches vormals in der Gemeinde große Besitzungen gehabt hat.
<Wappen Ladis: Die Sonne im Wappen der Gemeinde Ladis weist auf deren Lage auf der Sonnenterrasse hin, die Stäbe sind das Hauszeichen des Erbauer des Gemeindeamtshauses, eines der Ladiser Wahrzeichen.
<Wappen Landeck: Das Wappen der Stadt Landeck zeigt das Schloss auf dem Burgberg, das vom Inn umspült wird. Der Blick auf das Turmeck deutet das Innknie an, der rote Adler die Zugehörigkeit zu Tirol.
<Wappen Langkampfen: Das Wappen der Gemeinde Langkampfen zeigt ein Boot und verweist so auf die Bedeutung der Gemeinde für die Innschifffahrt als Anlegeplatz und Werftstandort.
<Wappen Lans: Die Seerose auf blauem Feld im Wappen der Gemeinde Lans verweist auf Lanser See und Seerosenweiher, Mitra und stilisierte Lanze als Beizeichen des heiligen Lambert auf dessen Rolle als Pfarrpatron.
<Wappen Lavant: Die römischen Säulen auf der Terrassenfläche im Wappen der Gemeinde Lavant stellt den Lavanter Kirchbichl dar. Auf diesem alten Kultplatz hat sich schon im römischen Aguntum erst ein Tempel, dann eine Bischofskirche befunden.
<Wappen Lechaschau: Silbernes Einhorn und roter Querbalken im Wappen der Gemeinde Lechaschau entstammen dem Siegel des vormaligen Gerichtes Aschau, dessen Hauptort Lechaschau gewesen ist.
<Wappen Leisach: Schwert und Zinnen im Wappen stehen für die beiden ursprünglichen Gemeinden Leisach und Burgfrieden, aus denen die Gemeinde Leisach hervorgegangen ist. Das Schwert bezieht sich auf den Pfarrpatron von Leisach, den heiligen Michael. Die Zinnen symbolisieren die Sperrfestung an der Lienzer Klause und somit Burgfrieden.
<Wappen Lermoos: Das Wagenrad im Wappen von Lermoos streicht die enge Verbindung der Gemeinde mit dem Verkehr über den Fernpass heraus.
<Wappen Leutasch: Goldener Hirsch und grüner Hintergrund im Wappen der Gemeinde Leutasch künden vom einstigen Reichtum an Wald und Wild und erinnern an die Grundherrschaft des bayerischen Klosters Polling, das ebenfalls dieses Wappentier im Schild geführt hat.
<Wappen Lienz: Das Wappen der Stadt Lienz mit Löwen und Querstreifen sowie einer Rose ist eine Kombination aus jenem des landesherrlichen Görzer Gerichtes und der Bürgerschaft.
<Wappen Längenfeld: Die Längsstreifen in den Tiroler Landesfarben im Wappen der Gemeinde Längenfeld symbolisieren das "Lange Feld", jene Weitung des Ötztales, auf dem der Ort Längenfeld sich ausdehnt und das namensgebend geworden ist.
<Wappen Mariastein: Das Wappen von Mariastein mit Muttergottes und Jesuskind weist die Gemeinde als Wallfahrtsort aus. Zwei Schurfeisen (= Werkzeuge zum Feuermachen) aus dem Wappen einer um die Wallfahrt verdienten Adelsfamilie komplettieren das Erscheinungsbild.
<Wappen Matrei a.B.: Das Wappen der Gemeinde Matrei am Brenner zeigt drei silberne Eier, die der Buchstabenfolge -trei (drei und Ei) des Ortsnamen entnommen sind.
<Wappen Matrei i.O.: Das Wappen der Gemeinde Matrei in Osttirol ziert ein reich gekleideter, seinen eigenen Kopf in der Hand haltender Mann. Es handelt sich um die Darstellung des heiligen Alban, des örtlichen Pfarrpatrons.
<Wappen Mayrhofen: Der aufrecht stehende Steinbock im Wappen der Gemeinde Mayrhofen berichtet vom hier bis ins 18. Jahrhundert vorkommenden Steinwild.
<Wappen Mieders: Das Wappen der Gemeinde Mieders mit gekreuzten Hämmern und Waage ist von jenem eines örtlichen mittelalterlichen Fronboten abgeleitet.
<Wappen Mieming: Das Wappen der Gemeinde Mieming ziert eine Kranebittstaude (=Wacholder), eine in der Gegend häufig vorkommende Pflanze.
<Wappen Mils: Das Wappen der Gemeinde Mils mit Schachbrettmuster und Einhorn stammt ursprünglich von einem im Mittelalter hier ansässigen Adelsgeschlecht. Der Stern zeigt an, dass Mils einstmals ein bedeutender Wallfahrtsort gewesen ist.
<Wappen Mils b.I.: Die drei aufsteigend angeordneten Hufeisen im Wappen der Gemeinde Mils bei Imst weisen darauf hin, dass die örtlichen Bauern einst durchreisenden Fuhrwerken durch das Vorspannen ihrer Ochsen das Überwinden der steilen Straßenstücke ermöglicht haben. Blaues und rotes aufeinandertreffendes Feld symbolisieren die einstige Grenzlage zwischen den Gerichten Landeck und Imst.
<Wappen Musau: Der im Rachen von einem Stab, dem Magnusstab, durchbohrte Drache im Wappen der Gemeinde Musau deutet auf vormalige grund- und gerichtshoheitliche Rechte des Füssener Stiftes Magnus hin, von dessen Wappen das Motiv entnommen worden ist. Die Tiroler Landesfarben bezeichnen die Lehenshoheit des Landesfürsten.
<Wappen Mutters: Die grüne Spitze im Wappen der Gemeinde Mutters symbolisiert den Hausberg der Gemeinde, die Nockspitze, auch Saile genannt. Drei goldene Kugeln und stilisiertes Buch als Beizeichen des heiligen Nikolaus weisen auf den Pfarrpatron hin.
<Wappen Mötz: Das Wappen der Gemeinde Mötz zeigt ein schwarzes Floß am Ufer einer Wasserfläche und weist damit darauf hin, dass sich hier einstmals der Ausgangspunkt der Innflößerei befunden hat.
<Wappen Mühlbachl: Stilisiertes Mühlrad und senkrechte Welle im Wappen der Gemeinde Mühlbachl stellen den Ortsnamen graphisch dar.
<Wappen Münster: Die von zwei behandschuhten Händen flankierte Tänzerin im Wappen der Gemeinde Münster deutet auf den Brauch des Münsterer Handschuhtanzes hin. Am Pfingstmontag veranstaltet, ist der besten und schönsten Tänzerin eine Paar Handschuhe als Preis zuerkannt worden.
<Wappen Namlos: Die Kuhglocke im Wappen der Gemeinde Namlos ist Zeichen für die Bedeutung der Landwirtschaft. Aus einer Schwaighofsiedlung (=Siedlung aus Bauernhöfen, die Viehwirtschaft betreiben) hervorgegangen, spielt die Landwirtschaft als wirtschaftliche Grundlage der Bevölkerung bis in die Gegenwart eine vergleichsweise große Rolle.
<Wappen Nassereith: Die drei Ahornblätter im Wappen der Gemeinde Nassereith deuten auf das Lateinische "in acereto", zu deutsch "im Ahornwald", von dem der Gemeindename abgeleitet wird. Deren Anordnung und Zahl soll auf die Gabelung der Fernpassstraße in Nassereith nach Imst und Mieming bzw. Telfs hinweisen.
<Wappen Natters: Schwarze Burgsilhouette und Sonne im Wappen der Gemeinde Natters symbolisieren die Sonnenburg, die ebenso wie das darin untergebrachte Landgericht heute nicht mehr besteht.
<Wappen Nauders: Die Gemeinde Nauders führt in ihrem Wappen zwei Fische, die schon im Mittelalter und in früher Neuzeit als Wappentiere von verschiedenen örtlichen Adeligen verwendet worden sind.
<Wappen Navis: Der goldene Keil im grünen Feld stellt den Reliefcharakter des Navistales dar, in dem die Gemeinde gelegen ist, steil und eng. Die Eule entstammt dem Wappen eines im Mittelalter ansässigen Adelsgeschlechtes.
<Wappen Nesselwängle: Die drei grüne Nesselblüten im Wappen der Gemeinde Nesselwängle stellen den ersten Teil des Ortsnamens dar. Der zweite Teil, "-wängle", bedeutet "kleine Wiese" und findet seine Entsprechung im grünen Feld.
<Wappen Neustift i.St.: Österreichischer Bindenschild und Armbrust im Wappen der Gemeinde Neustift sind Hinweise auf einen Jagdausflug Kaiser Maximilians.
<Wappen Niederndorf: Das Wappen von Niederndorf zeigt einen Ritter hoch zu Ross, der mit seiner Lanze einen Drachen niederstößt. Dabei handelt es sich um den heiligen Georg, dem die örtliche Pfarrkirche geweiht ist.
<Wappen Niederndorferberg: Der Winkel im Wappen der Gemeinde Niederndorferberg entstammt jenem der Herren von Ebbs und will auf den alten Namen der Gemeinde hinweisen, der "Ebbserberg" gelautet hat. An die einstigen bayerischen Besitzer erinnern die weiß-blauen Rauten. Die heutige Zugehörigkeit zu Tirol signalisieren die Farben Weiß und Rot.
<Wappen Nikolsdorf: Der schwarze Panther im Wappen der Gemeinde Nikolsdorf entstammt jenem eines örtlichen mittelalterlichen Grundherren.
<Wappen Nußdorf-Debant: Das Wappen der Gemeinde Nußdorf-Debant zeigt das römerzeitliche Steinrelief des "Mädchen von Agunt" und verweist damit auf die einzige römische Stadt im heutigen Bundesland Tirol, Aguntum, die sich zum Teil auf Gemeindegebiet befunden hat.
<Wappen Oberhofen i.I.: Das Wappen der Gemeinde Oberhofen im Inntal zeigt eine stark gewölbte blaue Spitze auf weißem Grund unter rotem Balken. Es ist an jenes der bayerischen Gemeinde Schlehdorf angelehnt, dessen Kloster 799 in Oberhofen Grundstücke geschenkt bekommen hat. Die Schenkungsurkunde enthält die früheste schriftliche Nennung von Oberhofen.
<Wappen Oberlienz: Die Rose im Wappen der Gemeinde Oberlienz entstammt jenem der Stadt Lienz und nimmt insofern Bezug auf den Gemeindenamen. Außerdem weist sie Oberlienz auch als Blumendorf aus. Die Görzer Farben Rot und Blau signalisieren die Jahrhunderte währende Zugehörigkeit zur Grafschaft derselben.
<Wappen Obernberg a.B.: Die drei goldenen Kegel im Wappen der Gemeinde Obernberg am Brenner weisen auf die Sage vom goldenen Kegelspiel hin, die wohl ihren wahren Kern in den Bodenschätzen des Tribulaun hat.
<Wappen Oberndorf i.T.: Das Wappen der Gemeinde Oberndorf in Tirol zeigt ein Berghäckel, ehemals Amts- und Würdezeichen in der Bergbauverwaltung. Damit verweist es auf die große Zeit des Kupferbergbaus. Aus dieser stammt der bis 1870 tiefste Schacht der Welt, der durch die leicht schräge Schildteilung in rotes und schwarzes Feld symbolisiert wird.
<Wappen Oberperfuss: Das Wappen der Gemeinde Oberperfuss ruft dessen Rolle als Heimat dreier großer Tiroler Kartographen ins Gedächtnis, von denen vor allem Peter Anich über die Grenzen des Landes hinaus bekannt geworden ist.
<Wappen Obertilliach: Lamm und Löwe im Wappen der Gemeinde Obertilliach verkörpern das Hochstift Brixen und die Grafschaft Görz-Tirol, die einstmals die örtliche Gerichtsgewalt gemeinsam ausgeübt haben.
<Wappen Obsteig: Die schwarze Mauerkrone im Wappen der Gemeinde Obsteig steht für die Burg Klamm, der grüne Nadelbaum für die schönen Lärchenwiesen.
<Wappen Oetz: Die zwei Seeblätter im Wappen der Gemeinde Oetz sind als Motiv jenem des Klosters Frauenchiemsee entnommen, eine im Mittelalter im Ort bedeutende Grundherrschaft. Das Wellenmotiv stellt den landschaftlich reizvoll gelegenen Piburger See dar.
<Wappen Patsch: Die Bischofsfigur im Wappen der Gemeinde Patsch stellt den heiligen Donatus dar, den Patron der örtlichen Pfarre.
<Wappen Pettnau: Der das Jesuskind auf seinen Schultern übers Wasser tragende heilige Christopherus ziert das Wappen der Gemeinde Pettnau. Damit wird auf die Fähren angespielt, die in der Vergangenheit von hier aus über den Inn gesetzt sind.
<Wappen Pettneu a.A.: Die Gämse im Wappen der Gemeinde Pettneu am Arlberg ist das Wappentier eines örtlich ansässig gewesenen Adelsgeschlechtes. Das goldene Herz erinnert an den Initiator des Herz-Jesu-Schwures, den Pettneuer Sebastian Stöckl.
<Wappen Pfaffenhofen: Die zinnenbekrönte Mauer im Wappen der Gemeinde Pfaffenhofen stellt die Burg Hörtenberg dar, die lange Zeit als Gerichtssitz gedient hat. Der Dreizack ist dem Wappen einer der ersten dort nachweisbar als Richter amtierenden Familien entnommen.
<Wappen Pfafflar: Drei Heustadel im Wappen der Gemeinde Pfafflar stehen für deren drei Ortschaften Boden, Bschlabs und Pfafflar. Das Motiv stellt auch den Ortsnamen dar, der von "Pavelaers" stammt, was "bei den Futterstadeln" bedeutet.
<Wappen Pflach: Eisen und Schlägel im Wappen der Gemeinde Pflach weisen auf einstigen Bergbau und Metallverhüttung hin. Die beiden Ulrichskreuze nehmen Bezug auf die Hüttenkapelle, deren Patron u.a. der heilige Ulrich ist.
<Wappen Pfons: Das Wappen der Gemeinde Pfons zeigt einen blauen Hahn, der in der rechten Kralle einen Hammer hält. Der Hahn ist das Wappentier des ersten bekannten Besitzers der sich auf Gemeindegebiet befindlichen Burg Arnholz gewesen. Der Hammer ist ein Hinweis auf den früher betriebenen Abbau des Ziersteines Serpentin.
<Wappen Pfunds: Das in zahlreiche grüne und goldene Kreis- und Kreisringsektoren aufgeteilte Wappen der Gemeinde Pfunds symbolisiert ein sich drehendes Wagenrad und soll an die einstige Rolle als Verkehrs- und Handelszentrum erinnern. Die Farben symbolisieren die Kulturlandschaft, sowie den Fleiß derer, die diese über Jahrhunderte geschaffen haben.
<Wappen Pians: Im Wappen der Gemeinde Pians windet sich ein roter Drache. Als Beizeichen der heiligen Margareta verweist er auf die ihr geweihte gotische Kapelle. Er sitzt unter einem Bogen der alten Brücke über die Sanna. Damit wird auch auf die Teilung des Ortes Pians durch den Fluss und die wichtige Funktion dieser Verbindung hingewiesen.
<Wappen Pill: Golden züngelnde Flammen im Wappen von Pill weisen auf das im Spätmittelalter bestehende Schmelzwerk hin. Das Wellenmuster stellt den Pillbach dar, dessen Wasserkraft einst lokal von großer Bedeutung gewesen ist. Die Farben Blau und Gold können ebenfalls im Rahmen der dargestellten Themen Feuer und Wasser gesehen werden.
<Wappen Pinswang: Ein den Schildrand umlaufendes Zinnenband, das ein Binsenbündel einschließt, stellt das Wappen der Gemeinde Pinswang dar. Die Pflanzen beziehen sich auf den Ortsnamen, der "Binsenwiese" bedeutet. Der Zinnenkranz kündet von den das Tiroler Land gegen Norden hin schützenden Wehranlagen. Die Anordnung bezieht sich speziell auf die Höhlenburg Loch.
<Wappen Polling i.T.: Ein gezahntes, silbernes Band auf grünem Grund im Wappen der Gemeinde Polling stellt die Flußverbauung dar. Mit ihrer Hilfe hat man dem Inn Gemeindeland abringen können.
<Wappen Prutz: Schwarzes Andreaskreuz sowie rote, blaue und weiße Diagonalfelder als Wappen der Gemeinde Prutz leiten sich vom Prutzer Schützenrock von 1426 und von jener Fahne her, die König Maximilian 1496 dem Laudegger Gerichtsaufgebot verliehen hat.
<Wappen Prägraten a.G.: Im Wappen der Gemeinde Prägraten weist ein rotes Andreaskreuz auf den Pfarrpatron hin, das goldene Taukreuz der Augustiner-Chorherren im schwarzen Schild auf den örtlichen Grundbesitz des Klosters Neustift, in dessen Zusammenhang die erste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens 1162 fällt.
<Wappen Radfeld: Das halbe Rad auf grünem Boden im Wappen der Gemeinde Radfeld ist eine wörtliche Übertragung des Gemeindenamens ins Bildliche. Der Tiroler Adler in der oberen Schildhälfte zeigt die Zugehörigkeit zum Land Tirol an.
<Wappen Ramsau i.Z.: Der schwarze Rabe auf goldenem Grund nimmt als Motiv den Gemeindenamen auf, der "Raben Au" bedeuten soll.
<Wappen Ranggen: Eine grüne Stufe im Wappen der Gemeinde Ranggen bezeichnet deren Lage an der Inntalterrasse. Zugleich verbildlicht der leicht schräge Treppenabsatz den "Abhang" bedeutenden Ortsnamen. Der Drache weist einerseits als Beizeichen des heiligen Magnus auf dessen Pfarrpatronanz, andererseits auf den gefährlich steil abfallenden "Reißenden Ranggen", nach dem die Gemeinde benannt worden ist.
<Wappen Rattenberg: Im Wappen der Gemeinde Rattenberg weist das Rad auf dem Berg auf den Gemeindenamen hin.
<Wappen Reith b.K.: Der schwarze Mönch vor silberner Burgsilhouette im Wappen der Gemeinde Reith bei Kitzbühel entstammt jenem eines im Spätmittelalter im Unterinntal einflussreichen Adelsgeschlechtes. Dieses wiederum hat die Wappenfigur vom Namen ihres auf Reither Gemeindegebiet gelegenen Ansitzes abgeleitet, dem Schloss Münichau.
<Wappen Reith b.S.: Die keulenschwingende Figur im zweigeteilten Wappen der Gemeinde Reith stellt den Riesen Thyrsus dar, dessen Blut sich der Sage nach in das örtlich vorkommende Steinöl verwandelt haben soll. Der Fisch steht für die wissenschaftliche Erklärung der Entstehung des Öls aus Meerestieren.
<Wappen Reith i.A.: Nadelbaum und Rodungspflug im Wappen der Gemeinde Reith im Alpbachtal beziehen sich auf den Gemeindenamen, der "Rodung" bedeutet.
<Wappen Rettenschöss: Das weiß-blaue Rautenfeld im Wappen der Gemeinde Rettenschöss steht für Bayern, der Adlerfang als Teil des Tiroler Adlers für Tirol. Damit wird die Geschichte symbolisiert, in deren Verlauf Grundherrschaft und Territorium 1504 von den Bayerischen Herzögen auf die Grafen von Tirol übergegangen ist.
<Wappen Reutte: Drei grüne Tannen auf drei grünen Bergen mit dem österreichischen Bindenschild als Hintergrund zeigt das Wappen der Gemeinde Reutte, das seit dem 16. Jahrhundert verwendet wird.
<Wappen Ried i.O.: Der goldene Basilisk im Wappen der Gemeinde Ried im Oberinntal ist einst das Wappentier eines örtlichen Adelsgeschlechtes gewesen.
<Wappen Ried i.Z.: Drei goldene Handschuhe im Wappen der Gemeinde Ried im Zillertal stehen für die fleißigen Hände der Bevölkerung gleichermaßen, wie für die einstmals weithin bekannten örtlichen Handschuhmacher und -händler.
<Wappen Rietz: Die drei Kirchen im Wappen der Gemeinde Rietz stehen für die drei Gotteshäuser der Gemeinde.
<Wappen Rinn: Die blauen Wellenbänder im Wappen der Gemeinde Rinn weisen auf deren bemerkenswerten Reichtum an Quellen hin.
<Wappen Rohrberg: Drei goldene Schilfrohre auf goldenem Hügel im Wappen der Gemeinde Rohrberg stellen den Gemeindenamen bildlich dar. Deren Farbe ist ein Hinweis auf den einstmals hier betriebenen Goldbergbau.
<Wappen Roppen: Die von einer tiefen Schlucht unterbrochene, wild gezackte Gebirgssilhouette im Wappen der Gemeinde Roppen stellt einerseits die Bedeutung des vorrömischen Gemeindenamens "bei den Felsen" dar. Andererseits bildet es die hier von der Innschlucht durchschnittene Bergsturzlandschaft ab. Man könnte das Wappen auch als Hinweis auf den bekannten, nach der Gemeinde benannten Autobahntunnel interpretieren.
<Wappen Rum: Die stilisierte Darstellung einer Schutzverbauung im Wappen der Gemeinde Rum kündet vom seit Anbeginn der Sieldungstätigkeit währenden Kampf mit den Naturgewalten der Rumer Mure.
<Wappen Sautens: Fliegende Schwalbe und drei Blätter im Wappen der Gemeinde Sautens stehen für deren landwirtschaftliche Prägung. Das grüne Schrägfeld deutet auf deren Hanglage hin.
<Wappen Scharnitz: Die schwarze, dem Blick des Betrachters sich entgegenstellende Festung mit dem offenen Tor im Wappen der Gemeinde Scharnitz stellt die berühmte Sperrfestung "Porta Claudia" dar. Damit wird auch auf die hervorragende Stellung als Zugangspforte zum Land Tirol hingewiesen.
<Wappen Schattwald: Ein Wald von fünfzehn großteils beschatteten Nadelbäumen im Wappen der Gemeinde Schattwald bildet den Gemeindenamen ab.
<Wappen Scheffau a.W.K.: Das grüne Schrägfeld im Wappen der Gemeinde Scheffau symbolisiert den Gemeindenamen, der "schiefe Au" bedeutet. Der Kopf eines Adlers zeigt die Lage am Wilden Kaiser an, der diesen Vogel beheimatet.
<Wappen Schlaiten: Im Wappen der Gemeinde Schlaiten verweisen vier zu einem Kreuz zusammengestellte stilisierte Zweige in Grün und Silber auf den großen Wald- und Holzreichtum der Gemeinde.
<Wappen Schlitters: Ein vom Gemeindenamen inspirierter stilisierter Schlitten im Wappen der Gemeinde Schlitters ist schon im Mittelalter von einem örtlichen Adelsgeschlecht als Schildfigur verwendet worden, bevor ihn die Gemeinde für sich übernommen hat.
<Wappen Schmirn: Das Wappen der Gemeinde Schmirn bildet die Wallfahrtskirche Mariahilf in der Kalten Herberge ab.
<Wappen Schwaz: Gekreuzte Schlägel und Eisen im Wappen der Gemeinde Schwaz verweisen auf dessen große Bergbauvergangenheit. Der österreichische Bindenschild unterstreicht die einstige Rolle als größter Bergwerksort Tirols und größte Silbermine Europas.
<Wappen Schwendau: Das Wappen der Gemeinde Schwendau gibt den Gemeindenamen wieder, der "gerodete Au" bedeutet. Ein schwarzes Beil steht für das Roden, das silberne ein Fließgewässer symbolisierende Band mit dem grünen Grund für die Au.
<Wappen Schwendt: Die schwarzen Beile auf rotem Grund im Wappen der Gemeinde Schwendt nehmen als Motiv den Ortsnamen auf, der von "schwenden", d.h. "roden" abgeleitet wird.
<Wappen Schwoich: Ein alter Kalkofen im Wappen der Gemeinde Schwoich weist darauf hin, dass hier das erste Zementwerk Österreichs errichtet worden ist.
<Wappen Schönberg i.St.: Die tiefe Kerbe mit den drei senkrechten weißen Balken im Wappen der Gemeinde Schönberg stellt das hier von der Europabrücke überspannte Wipptal dar und verweist in weiterer Folge auch auf die Lage der Gemeinde an einer der bedeutendsten Alpenquerungen.
<Wappen Schönwies: Im Wappen der Gemeinde Schönwies stellen drei Kleeblätter in üppigem Rot und Gold den Gemeindenamen bildlich dar.
<Wappen See: Die Wellen im Wappen der Gemeinde See stellen nicht nur den Gemeindenamen dar, sondern erinnern auch an das bis ins Mittelalter tatsächlich vorhandene Gewässer. Das Steinbockgehörn verweist auf die historischen Verbindungen zur Nachbargemeinde Serfaus, welche ebenfalls ein solches im Wappen führt.
<Wappen Seefeld i.T.: Ein rotes, aufsteigendes Einhorn nimmt das Wappen der Gemeinde Seefeld in Tirol ein. Dieses Fabeltier ist einst von Oswald Milser im Schild geführt worden, auf den der Legende zufolge die berühmte Wallfahrt in Seefeld zurückgeht.
<Wappen Sellrain: Die schwarze auf einem grünen Steilhang stehende Kirche im Wappen der Gemeinde Sellrain stellt das dem heiligen Quirin geweihte, älteste Gotteshaus der Gemeinde und der ganzen Talschaft dar.
<Wappen Serfaus: Die Farben Rot und Gold, sowie die Sonne im Wappen der Gemeinde Serfaus weisen auf dessen Zugehörigkeit zur Region Sonnenterrasse hin. Das Steinbockgehörn als Schildmotiv stammt von einem örtlichen Adelsgeschlecht.
<Wappen Sillian: Die Siele (=Teil des Zugtiergeschirrs) im Wappen der Gemeinde Sillian entstammt einem frühen Deutungsversuch des Gemeindenamens. Sie verweist auch auf die einstige Rolle der Gemeinde als Verladestation im Fuhrwerkswesen.
<Wappen Silz: Die Quadrate im Wappen der Gemeinde Silz symbolisieren als stilisierte Zinnen das hiesige Schloss Petersberg. Dessen Funktion als landesherrlicher Gerichtssitz und die landesherrliche Grundherrschaft zeigen die Landesfarben Weiß und Rot an.
<Wappen Sistrans: Der rote Drache im Wappen der Gemeinde Sistrans entstammt dem Siegel des Herrn Konrad von Sistrans, das in einer Urkunde aus dem 13. Jahrhundert auftaucht.
<Wappen Spiss: Der hinter Gebüsch versteckte, hervorlugende rote Adler im Wappen der Gemeinde Spiss steht für die trotz der Abgeschiedenheit schon viele Jahrhunderte währende Zugehörigkeit zum Land Tirol. Darüberhinaus deutet es auf den Gemeindenamen hin, dessen romanischer Ursprung "Gestrüpp" bzw. "Dickicht" bedeutet.
<Wappen St.Anton a.A.: Im Wappen der Gemeinde St. Anton stellt ein gespaltenes Gebirge mit einem Gewässer die Lage am Fluss Rosanna und an der Passhöhe des Arlberg dar. Über dieser Pforte steht ein Tiroler Adler und kündet so jedem, welches Land man betritt bzw. verlässt.
<Wappen St.Jakob i.D.: Die Jakobsmuschel im Wappen der Gemeinde St. Jakob in Defereggen bezeugt gleichermaßen Ortsnamen wie Pfarrpatronanz des heiligen Jakob. Eisen und Schlägel verweisen auf den einstigen Bergbau. Die durch eine hochgelegene Talkerbe geteilte grüne Bergsilhouette stellt den Staller Sattel dar.
<Wappen St.Jakob i.H.: Der schwarze Dachsparren als Symbol für ein Haus und die drei Jakobsmuscheln im Wappen der Gemeinde St. Jakob im Haus stellen den Gemeindenamen bildlich dar. Letztere sind auch Hinweis auf den örtlichen Kirchenpatron.
<Wappen St.Johann i.T.: Das zweigeteilte Wappen der Gemeinde St. Johann in Tirol zeigt zum einen ein silbernes Steinbockhorn auf grünem Grund, das auf ein vormals hier eine Burg besitzendes Adelsgeschlecht verweist. Zum anderen kündet ein Bischofsstab von der einstigen Rolle der Gemeinde als Sommersitz der Chiemseer Bischöfe.
<Wappen St.Johann i.W.: Das Wappen der Gemeinde St. Johann im Walde gibt mit der Darstellung von Johannes dem Täufer vor dem Hintergrund eines stilisierten Astes als Symbol für Wald den Gemeindenamen bildlich wieder.
<Wappen St.Leonhard i.P.: Zwei Steinbockköpfe im Wappen verweisen auf die Bedeutung der Gemeinde St. Leonhard als Lebensraum für diese prachtvollen Tiere in Vergangenheit und Gegenwart. Die Tiroler Landesfarben Weiß und Rot stehen für die hiesige Landesjagd.
<Wappen St.Sigmund i.S.: Die goldene Krone im Wappen der Gemeinde St. Sigmund steht als Beizeichen des heiligen Sigmund für den Pfarrpatron und Gemeindenamen. Die assymetrische silberne Bergspitze stellt den Lüsener Fernerkogel dar.
<Wappen St.Ulrich a.P.: Ein goldenes Ulrichskreuz im Wappen der Gemeinde St. Ulrich steht für deren Namen und Pfarrpatron gleichermaßen. Den blauen Grund kann man als Hinweis auf den Pillersee deuten.
<Wappen St.Veit i.D.: Die in einem Kessel vor sich hinköchelnde Figur im Wappen der Gemeinde St. Veit in Defereggen stellt das Matyrium des heiligen Veit dar, Namens- und Kirchenpatron der Gemeinde.
<Wappen Stams: Der rot-silbern karierte Balken im zweigeteilten Wappen der Gemeinde Stams entstammt jenem des Stiftes Stams, auf das so verwiesen wird. Das Blatt mit Eichel weist auf den als Naturdenkmal ausgewiesenen örtlichen Eichenwald hin.
<Wappen Stans: Der Rost im zweigeteilten Wappen der Gemeinde Stans ist als Beizeichen des heiligen Laurentius Hinweis auf seine Pfarrpatronanz. Die goldenen Ähren sollen an den Stifter des Klosters Georgenberg erinnern, der diese vermeintlich in seinem Wappen geführt haben soll.
<Wappen Stanz b.L.: Der blaue zinnenbekrönte Turm auf steilem Abhang im Wappen der Gemeinde Stanz symbolisiert die Burg Schrofenstein und die Lage der Gemeinde am Hang. Die golden flammende Sonne deutet auf das sonnige und trockene Lokalklima, die Farbe blau auf die dadurch notwendige Bewässerung.
<Wappen Stanzach: Der goldene Löwe im Wappen der Gemeinde Stanzach entstammt jenem der Staufer, die einst in der Gegend Besitzungen ihr Eigen genannt haben. Der Grenzstein symbolisiert den Gemeindenamen, der dem im Mittelalter für "Grenze" gebrauchten Begriff "Stanzahe" gleichkommt.
<Wappen Steeg: Der ein silbernes Wellenband überspannende Brückenbogen im Wappen der Gemeinde Steeg stellt den im Spätmittelalter urkundlich erwähnten Flussübergang dar, nach dem Ort und Gemeinde benannt worden sind.
<Wappen Steinach a.B.: Das Wappen von Steinach zeigt einen goldenen Pfeil inmitten zweier goldener Kugeln. Es symbolisiert den Gemeindenamen. Wie ein Pfeil schießt eine Ache zwischen den Steinen dahin.
<Wappen Steinberg a.R.: Drei Berge im Wappen der Gemeinde Steinberg am Rofan stellen den Ortsnamen dar. Blaue Farbe und schroffe Zacken können als Hinweis auf die Lage im Kalkgebirge verstanden werden.
<Wappen Strass i.Z.: Muschel und Pilgerstab im Wappen der Gemeinde Strass im Zillertal verweisen auf den heiligen Jakob als Pfarrpatron. Die Kleeblätter und das dominierende Grün deuten auf die Landwirtschaftliche Lehranstalt Rotholz hin.
<Wappen Strassen: Die Muschel im Wappen der Gemeinde Strassen ist Hinweis auf den Kirchenpatron, den heiligen Jakob. Das silberne, geschlungene Band nimmt den Ortsnamen auf und soll eine Straße darstellen. Das blaue Feld erinnert an den inzwischen verschwundenen Messensee.
<Wappen Strengen: Die Kelle im Wappen der Gemeinde Strengen verweist auf die von hier stammenden, früher in weitem Umkreis tätig gewesenen Bauhandwerker. Die angedeutete Talkerbe steht für das enge Stanzertal.
<Wappen Stumm: Das Wappen der Gemeinde Stumm ist zweigeteilt. Auf einer Seite hält eine Figur Bischofsstab und Salzfass, was sie als heiligen Rupert ausweist, dem die örtliche Pfarrkirche geweiht ist. Der auf gezackten Felsen aufsteigende Steinbock der anderen Seite ist dem Wappen eines in der frühen Neuzeit örtlich ansässigen Adelsgeschlechtes entnommen.
<Wappen Stummerberg: Im Wappen der Gemeinde Stummerberg mit dem sich auf einer Anhöhe erhebenden, stilisierten Wald wird auf den örtlichen Holzreichtum, den Gemeindenamen und die Lage angespielt.
<Wappen Sölden: Die drei Kirchen im Wappen der Gemeinde Sölden stellen ihre drei Pfarren dar. Ihre Anordnung ist Hinweis auf deren Lage von der Pfarre Sölden aus gesehen. Die Talkerben im Hintergrund weisen auf die schon in vorgeschichtlicher Zeit benutzten Übergänge nach Südtirol hin.
<Wappen Söll: Der schwarze Habicht im Wappen der Gemeinde Söll entstammt dem Siegel des ersten urkundlich erwähnten hiesigen Pfarrers.
<Wappen Tannheim: Das Wappen der Gemeinde Tannheim nimmt mit der Darstellung einer grünen Tanne einen Teil des Ortsnamens auf. Die rot-weiß-roten Streifen der Erzherzöge von Österreich weisen darauf hin, dass das Tannheimer Tal unter diesen zu Tirol geschlagen worden ist.
<Wappen Tarrenz: Das Wappen der Gemeinde Tarrenz mit entlang der Diagonalen versetzten rot-silbernen Längsbalken ist von dem vormals hier ansässigen, in Tirol einst mächtigen Geschlecht der Starkenberger übernommen.
<Wappen Telfes i.St.: Das Wappen der Gemeinde Telfes im Stubai zeigt einen stilisierten schwarzen Luchs auf goldenem Grund, der dem Siegel des ersten nachweisbaren Inhabers des örtlichen Gerichtes entliehen ist. Es ruft damit die einstige Rolle von Telfes als Verwaltungszentrum ins Gedächtnis zurück.
<Wappen Telfs: Das Wappen der Gemeinde Telfs nimmt mit halbem österreichischen Reichsadler und Bindenschild Attribute des österreichischen Kaiserstaates auf. Folgerichtig ist es demnach noch vor dem Ersten Weltkrieg 1908 zur Markterhebung verliehen worden.
<Wappen Terfens: Das Wappen der Gemeinde Terfens bildet eine entlang der mittleren Längsachse angeordnete Doppelreihe goldener Eicheln auf rotem Grund ab. Diesem Motiv liegt der keltische Gemeindename zu Grunde, der "Eichat (=eichenbestandene Flur, Eichenwald)" bedeutet.
<Wappen Thaur: Die drei silbernen Türme im Wappen der Gemeinde Thaur deuten auf die heute zur Ruine verfallene, einst mächtige Burg Thaur hin, die über Jahrhunderte als Gerichtssitz gedient hat.
<Wappen Thiersee: Zwei zu einem Kreuz zusammengestellte Lanzen im Wappen der Gemeinde Thiersee verweisen auf die seit 1799 hier aufgeführten Passionsspiele, bei denen diese als Requisiten Verwendung finden.
<Wappen Thurn: Das zweigeteilte Wappen der Gemeinde Thurn trägt einerseits einen roten Turm, welcher die namengebende, als "Turm" bezeichnete Befestigungsanlage symbolisiert. Andererseits weisen drei Kugeln und ein Buch auf grünem Grund als Beizeichen des heiligen Nikolaus auf dessen Pfarrpatronanz hin. Flankierende Ähren erinnern an die einstige Bedeutung der Landwirtschaft.
<Wappen Tobadill: Die assymetrische rote Burgsilhouette im Wappen der Gemeinde Tobadill steht für Schloss Wiesberg als deren Wahrzeichen. Der schwarze Einhornkopf im Vordergrund ist vom Wappentier der mittelalterlichen Burgherren abgeleitet.
<Wappen Trins: Die Farben Rot und Gold, sowie die goldene Spitze im Wappen der Gemeinde Trins sind von den spätmittelalterlichen Herren der Burg Schneeberg übernommen. Dieses örtliche Wahrzeichen ist durch die Zinnen bekrönten schwarzen Querbalken stilisiert. Sowohl im Wappen als auch in natura thront es auf der Trinser Moräne, welche durch zwei zusammenlaufende rote Schrägbalken symbolisiert ist. Sie ist ein Produkt eines späteiszeitlichen Gletschervorstoßes.
<Wappen Tristach: Im Wappen der Gemeinde Tristach ruht ein sensenhaltender goldener Löwe, der einem vermeintlich römerzeitlichen Relief in der Tristacher Pfarrkirche entnommen ist.
<Wappen Tulfes: Mit einem stilisierten Winkelmaß in Silber und einem schwarzen Speer, beides Beizeichen des heiligen Thomas, verweist das Wappen der Gemeinde Tulfes auf seine Pfarrpatronanz.
<Wappen Tux: Das Wappen der Gemeinde mit seinem silbernen Widderkopf auf grünem Grund weist Tux als Heimat des Tiroler Steinschafes aus.
<Wappen Tösens: Das Wappen von Tösens zeigt einen Rost, der als Beizeichen des heiligen Laurentius für dessen Pfarrpatronanz steht. Schlägel und Eisen zeugen vom einstigen Bergbau vor Ort.
<Wappen Uderns: Mit dem Hufeisen im Wappen von Uderns wird auf die wirtschaftliche Vergangenheit verwiesen, die von Eisenverarbeitung und Landwirtschaft geprägt gewesen ist. Auf die für das Zillertal nicht selbstverständliche, ständige Zugehörigkeit zu Tirol verweist die Verwendung von dessen Landesfarben weiß und rot.
<Wappen Umhausen: Die blaue Woge auf silbernem Grund im Wappen der Gemeinde Umhausen stilisiert den Stuibenfall, den tiefstfallenden Wasserfall Tirols. Eine blaue Flachsblüte verweist auf die einstmals wichtige Rolle des Flachsanbaus.
<Wappen Unterperfuss: Eine blaue Woge im Wappen der Gemeinde Unterperfuss gemahnt an die einstmals oft schicksalhafte Anrainerschaft zum Inn. Das rote Wasserrad als Beizeichen der heiligen Katharina verweist auf deren Kirchenpatronanz.
<Wappen Untertilliach: Der Görzer Löwe und die auf das Hochstift Brixen verweisende Mitra im Wappen der Gemeinde Untertilliach erinnern daran, dass hier die weltliche Herrschaft von Görzer bzw. Tiroler Grafen und Brixener Bischöfen gemeinsam ausgeübt worden ist.
<Wappen Vals: Der gerade einmal bis zur Mitte reichende Keil im Wappen der Gemeinde Vals symbolisiert deren Hochlage im Valser Tal. Die darüber stehende Krone als Beizeichen des heiligen Jodok steht für dessen Pfarrpatronanz und für den nach ihm benannten Hauptort.
<Wappen Vils: Das Wappen von Vils entstammt dem allmählichen Aufgehen des städtischen Siegels in dem sehr ähnlichen Wappen eines örtlichen Adelsgeschlechtes und zeigt heute einen schwarzen Ochsenkopf mit roter Zunge auf goldenem Grund.
<Wappen Virgen: Drei silberne Rauten im Wappen der Gemeinde Virgen stilisieren die drei Kristalle der Obermaurer Kirchenpforte. Sie sind zu einem Kristallkopf, dem Wahrzeichen von Virgen, angeordnet. Dieses Motiv betont den örtlichen Kristallreichtum. Die Farben silber und schwarz sind Hinweis auf den einstigen Bergbau.
<Wappen Volders: Der silberne Kettenhandschuh auf rotem Grund entstammt ursprünglich dem Wappen eines in Volders ansässigen Adelsgeschlechtes und ist von der Gemeinde übernommen worden.
<Wappen Vomp: Mit drei schwebenden Tauben über drei Berggipfeln nimmt das Wappen der Gemeinde Vomp die Gründungslegende von Kirche und Kloster St. Georgenberg auf. Über allem schwebt der Tiroler Adler als Zeichen für die Zugehörigkeit zum Land.
<Wappen Vorderhornbach: Schwarzes Horn und das einen Bach symbolisierende blaue Diagonalfeld im Wappen von Vorderhornbach veranschaulichen den Namen der Gemeinde.
<Wappen Völs: Die Vorderseite eines aufsteigenden roten Pferdes als Motiv im Wappen der Gemeinde Völs entstammt dem Siegel eines am Ort ansässigen Adelsgeschlechtes.
<Wappen Waidring: Drei gestürzte, in absteigender Größe übereinander gestapelte Kegelstümpfe in rot auf schwarzem Grund als Wappen von Waidring entstammen jenem einer einstmals wichtigen Grundherrschaft im Ort.
<Wappen Walchsee: Die blaue Woge im goldenen Feld im Wappen der Gemeinde Walchsee symbolisiert den Walchsee selbst, nach dem die Gemeinde benannt worden ist.
<Wappen Wattenberg: Der einen Schüler darstellende Knabe mit Heft und Feder, welcher mit gespreizten Beinen ein Tal überspannt, ziert das Wappen der Gemeinde Wattenberg. Damit wird auf die mit 1524 ungewöhnlich bald verbriefte Existenz einer Dorfschule hingewiesen. Sie ist von Schülern beider Talseiten besucht worden.
<Wappen Wattens: Das Wappen der Gemeinde Wattens hat deren Wirtschaft in Vergangenheit und Gegenwart zum Thema. Der Reichsapfel ist das frühest belegte Wasserzeichen der örtlichen Papiermühle, das silberne Wellenband stellt den einst als Energiequelle dienenden Wattener Bach dar. Der silberne geschliffene Stein repräsentiert die Kristallglasindustrie.
<Wappen Weer: Mit dem Goldsymbol Sonne, Goldwaschschüssel und Wellenbändern verweist das Wappen der Gemeinde Weer darauf, dass hier aus dem Sand des Weerbachs Gold gewaschen worden ist.
<Wappen Weerberg: Das Wappen der Gemeinde Weerberg zeigt eine grüne Stufe. Es stellt damit die Lage der Gemeinde dar, die sich auf einer Inntalterrasse befindet. Der goldene Schlüssel als Beizeichen des heiligen Petrus steht für dessen Patronanz über die alte Kirche.
<Wappen Weißenbach a.L.: Das senkrecht verlaufende silberne Wellenfeld im Wappen der Gemeinde Weißenbach stellt den Gemeindenamen dar. Ein silbernes Einhorn deutet auf die einstige Zugehörigkeit zum Gericht Aschau hin, das dieses im Schild geführt hat.
<Wappen Wenns: Der einen Richterstab haltende Arm in Gold auf blauem Grund im Wappen der Gemeinde Wenns zeigt an, dass einst in ganz Nordtirol nur hier ein Dorfrichter Recht gesprochen hat, bevor 1500 dieses Privileg abgeschafft worden ist.
<Wappen Westendorf: Im zweitgeteilten Wappen der Gemeinde Westendorf stellt eine goldene Bischofsfigur den heiligen Nikolaus als hiesigen Pfarrpatron dar. Die senkrechten Balken in den Landesfarben weiß-rot weisen darauf hin, dass die Gemeinde erst 1816 als Folge des Wiener Kongresses an Tirol gegangen ist.
<Wappen Wiesing: Eine Blumen durchwirkte grüne Fläche im Wappen von Wiesing stellt den Gemeindenamen dar. Mauer und Tiroler Adler verweisen auf den landesfürstlichen Tiergarten, der hier einst bestanden hat.
<Wappen Wildermieming: Mit dem goldenen Legföhrenzweig auf grünem Grund im Wappen der Gemeinde Wildermieming wird die Bedeutung dieser Pflanze als Schutz für den Ort Wildermieming vor Muren gewürdigt.
<Wappen Wildschönau: Ein goldener Drache, der sich zwischen den Wänden eines engen Tales verspreizt, ziert das Wappen der Gemeinde Wildschönau. Zum einen wird damit ein Zugang zur Wildschönau, die Wildschönauer Klamm, dargestellt. Zum anderen wird auf die sagenhafte Entstehung von Wildschönau und Klamm hingewiesen, wonach diese auf den Todeskampf eines Drachens zurückgehen.
<Wappen Wängle: Einen Reiter in Rüstung und weitem Mantel auf einem weißen Schimmel zeigt das Wappen der Gemeinde Wängle. Es stellt den heiligen Martin dar, der örtlicher Pfarrpatron ist.
<Wappen Wörgl: Die goldenen ineinandergreifenden Ringe im Wappen der Stadt Wörgl erinnern daran, dass Wörgl aus der Vereinigung zweier Gemeinden, Wörgl-Kufstein und Wörgl-Rattenberg, entstanden ist. Die roten Dachsparren verweisen auf die Burg Werberg und das gleichnamige Adelsgeschlecht.
<Wappen Zams: Krone und Steinbock im Wappen der Gemeinde Zams sind die Schildfiguren der beiden wichtigsten Geschlechter, welche hier auf der Kronburg gesessen sind.
<Wappen Zell a.Z.: Der schwarze Mönch auf goldenem Grund im Wappen der Gemeinde Zell am Ziller verweist auf die Wurzel der Gemeinde als Mönchszelle, die um 700 zur Christianisierung des Zillertales gegründet worden ist.
<Wappen Zellberg: Die Diagonalteilung im Wappen der Gemeinde Zellberg deutet auf deren Hanglage hin. Das goldene gekrönte Herz ist Hinweis auf eine der wenigen dem Herzen Jesu geweihten Kirchen Tirols, das Kreuz auf die im Zuge der Missionierung gegründete Mönchszelle, die hier namengebend gewirkt hat.
<Wappen Zirl: Im zweigeteilten Wappen der Gemeinde Zirl verweist ein Weinstock auf die für Nordtirol bemerkenswerte Weinbautradition des Ortes und damit auch auf dessen Klimagunst. Eine Schafschere ist aus dem Wappen des einst auf Burg Fragenstein ansässigen, gleichnamigen Adelsgeschlechtes übernommen.
<Wappen Zöblen: Drei im Kreis laufende, ein Rad formende schwarze Zobel im Wappen der Gemeinde Zöbeln stellen den Gemeindenamen dar.